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Wolltest du dich nicht schon immer zu den Sternen erheben? War es nicht immer dein Traum fremde Welten zu erschließen? Zuerst den Fuß auf eine außerirdische Welt zu setzen, die nur darauf wartet von dir erforscht zu werden? Auf Gaia hast du die Chance. Oder gehörst du zu den armen Trotteln die auf der Erde geblieben sind? Die geerntet worden sind und sich auf einem fremden Planeten befinden, ohne Chance auf Flucht? Fakt ist: du bist im All. Und dort hört dich niemand schreien.
moons
zuständig für Planet x
ally
zuständig für Gaia




26-01-2020:

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Die neue Erde
2027 entdeckten die Menschen im bis zehn Jahre zuvor noch viel zu weit entferntem Sirius-Cluster Planeten, auf denen selbst sie lebensfähig sein würden. Das Sonnensystem, welches das Ziel war, ist ähnlich aufgebaut wie das der Erde. Eine große Sonne in der Mitte und neun Planeten. Die Umgebung beherbergt verschiedene Lebewesen, die auch ganz eigene Namen für die Planeten und das System haben. Da die Menschen es jedoch erst zu spät bemerkten, behielten sie für sich den Namen Gaia für ihre neue Erde, während die einheimischen Rassen den Planeten den Namen Zeda'ara nutzen.

Gaia ist ein Planet, der beinahe doppelt so groß wie die Erde ist. Ihre zwei Monde Selene und Cycnus sind stellenweise so nah an ihr, dass sie auch am Tage gut zu sehen sind. Vom Weltraum aus ist sie ein vor allem grüner Planet. Sie besitzt mehr Seen und Flüsse, als tatsächliche Ozeane, womit Gaia mehr Landfläche hat. Hauptsächlich ist diese dicht bewachsen von Wäldern und durchzogen von einer Hügellandschaft und Bergen, die größer sind als der Mount Everest. Zugleich gibt es auch dicht bewachsene Abgründe, die die Tiefe des Grand Canyons aufweisen. Wasserfälle zieren sie und durch die Luftfeuchtigkeit und 160 Regentagen im Jahr bildet sich meistens dichter Nebel an diesen Stellen. Innerhalb von wenigen Metern verliert man die Weitsicht und kann nicht hindurch blicken.

Die Flora und Fauna ähneln der, der Erde. Und doch gibt es zwischen drinnen völlig andere Wesen und Pflanzen. In der stummen Schönheit lauern häufig auch Gefahren, die nicht vorhersehbar sind. So gibt es in den Tiefen der Wälder Pflanzen, die einen vollständigen Gedächtnisverlust auslösen, obgleich sie so wunderschön aussehen, dass man es niemals vermuten würde. Eben jene Pflanze trägt den Namen Hylasia und ist jedoch zugleich selten anzutreffen. Es gibt auch trichterförmige Blumen, die bis zu zwei Metern hochwachsen können und in allen Farben erstrahlen können. So schön sie anzusehen sind, sie sind lebende Fleischfresser. Recht häufig trifft man eine weiße, schwammartige Pflanze mit geligen roten Punkten zwischen Moos an, die sehr nahrhaft ist, jedoch für jedes Lebewesen anders schmeckt, in Massen jedoch Übelkeit hervorruft. Recht häufig, dafür jedoch schwer zugänglich in Sumpfgebieten, findet man eine grüne Pflanze, die einem eingerollten Tentakel gleicht. Sie ist ungefährlich, außer man zündet sie an. Nicht nur, dass sie sich zu wehren scheint, in dem sie beginnt sich zu bewegen. Ihr Rauch löst Halluzinationen aus. Es existieren jedoch auch völlig ungefährliche Pflanzen, auch wenn sie ungenießbar aussehen. An einem ca. 170 cm, eher kränklich aussehender Strauch wachsen Früchte in der Größe einer Mango. Sie sehen braun, eher verschrumpelt aus, haben eine Schale wie eine beinahe überreife Kiwi und sind im Inneren weich wie Pudding. Es schmeckt sogar wie Schokoladenpudding.

Gaia beherbergt jedoch nicht nur Pflanzen, sondern auch eine Vielzahl an Tieren. Einige von ihnen gleichen denen auf der Erde, doch unterscheiden sie sich im Aussehen. Hunde besitzen ein Stockmaß von 150 cm, während es Pferde mit flügelähnlichen Auswüchsen auf den Weiden grasen. In Gebirgslandschaften fliegen tatsächlich Echsen ab einer Höhe, in der ein Mensch jedoch keinen Sauerstoff mehr bekommt. Eben jene Echsen gibt es jedoch auch in manchen Seen. Leben am Grund und kommen nur selten an die Oberfläche. Frösche, die aussehen wie graue Steine. Raubkatzen, die einen schlanken Körper wie die eines Rehkitzes besitzen. Zugleich aber auch Hirsche mit einem so flauschigen Fell, dass sie mit Wolken verwechselt werden können. Es gibt jedoch sehr häufig auch nur kleinere Veränderungen. Zum Beispiel besitzen Nashörner zwei Hörner, Steinböcke ca. 1m lange, spiralförmige Hörner, Maulwürfe mit murmelgroßen Köpfen. Ein Fuchs mit flauschigem, weißem Fell, doch an manchen Stellen am Rücken mit harten Hautschuppen, sehr langen und spitzigen Ohren, die ebenso wie die Hautschuppen blau glänzen. Im Wasser warten zum Teil fleischfressende Fische, die ihren Mund vertikal aufklappen können und einen Satz messerscharfer Zähne entblößen. Es existieren jedoch auch Kreaturen, deren Anblick einen verstören könnte, jedoch sich nicht blicken lassen. In den Untiefen von Höhlen hausen humanoide Gestalten von so fahler Haut, dass sie fast durchsichtig sind und blonden Augen. Dafür haben sie ein unglaublich gutes Gehör, krallenähnliche Klauen und Auswüchse am Steißbein.

Die Menschen auf Gaia
Die Siedler
Es flogen auf der knapp 1 Kilometer langen und über 15 Tonnen schweren Solution 10.680 Pioniere mit, die die neue Erde besiedeln und für den Rest der Menschheit vorbereiten soll. 200 weitere waren für das Raumschiff zuständig und sorgten im Wechsel dafür, dass es den eingefrorenen Siedlern gut ging. Auch überließ man den Flug nicht gänzlich dem Autopiloten, da es zu viele unbekannte Variablen gab. Gemeinsam mit der Schiffs-Ai Ezekiel, die eigens für die Mission und zur Unterstützung der Siedler programmiert wurde, sollten etwaige Gefahren gemeistert werden, um erfolgreich auf Gaia zu landen. Das Projekt wurde damals nicht willkürlich besetzt. Wissenschaftler, Ärzte, Kommunikationsspezialisten, Mechaniker, Techniker, auserwählte Menschen, die sich als Anführer in ihrer Vergangenheit bewiesen haben, Lehrer, Farmer und vieles mehr fanden ihren Platz auf dem Raumschiff. Sie sollten den Grundstein für eine neue Heimat der Menschen legen. Unter den Kolonisten befanden sich jedoch auch sehr wenige Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren. Sie werden jedoch als letzte aufgetaut, sofern die Besiedlung erfolgreich abgeschlossen ist. Da Kinder als Zukunft der Menschheit gelten, wurde so entschieden, auch wenn es viele Gegenstimmen gegeben hatte. Sie sollen bereits auf der neuen Erde aufwachsen. Die meisten Pioniere betrachteten die Entscheidung vor dem Abflug mit sehr gemischten Gefühlen. Auf der Reise wurden sie eingefroren, um bei der Ankunft im selben Alter noch zu sein und die Verfassung noch auf demselben Stand zu haben, wie bei der Abreise. Zumal die Ältesten unter ihnen, auch wenn es nur wenige betrifft, über 60 Jahre alt sind. Sie haben ihr altes Leben, ihre Familien und Freunde zurück gelassen um für die Menschheit eine Zukunft zu sichern.

Alpha Base
Mit Hilfe der T'rehar wurde eine ganze Stadt in zwei Bergen eingelassen. Das wärmende Gestein behält im Inneren konstant eine Temperatur von 22°C. Es gibt weitläufige Balkone und großzügige Wohnungen im obersten Bereich. Hier finden sich ausschließlich die Privaträume der wichtigsten und einflussreichsten Siedler, wie der Regierung, Miliz und Gesetzestreue. Ebenfalls lassen sich mittlerweile ebenfalls auch andere Spezies hier nieder. So findet man hin und wieder auch einen T'rehar unter den Bewohnern der Stadt. Im Mittleren befindet sich der offene Handelsplatz, mit seinen überdachten Läden und mehrere Landeplattformen, die beide Berge miteinander verbinden. Ebenfalls findet man hier das Gefängnis, die Miliz, den Gerichtssaal, das Büro der Regierung, ein Büro für jeweils einen Vertreter jeder Spezies, Lager und eine Art Essensstand. Außerdem gibt es eine Kommunikationssäule, auf der Benachrichtigung für alle Bewohner hinterlassen werden. Es gibt jedoch auch Abschnitte unter dem Markt und der Landezonen. Ein Gebiet, welches man eher die Slums nennt. Hier wohnen die schlichten Arbeiter. Menschen, die unzufrieden mit der Regierung sind, oder gar kleinere Strafdelikte begangen haben. Die wenigen, die eine Expedition überlebt haben und keinen Fuß oben fassen konnten, befinden sich ebenfalls hier unten. Es ist teilweise dunkel und stickig. Die Slums reichen bis in eine Höhle, in der sich kleinere Läden befinden und auch eine eigene Bar.

Regierung
Die Rolle der Regierung wurde bereits vor dem Abflug nach Gaia bestimmt. Über Überwachung, Überprüfungen der Vergangenheit und Tests wurde ein Anführer gewählt, der mit zwei Beratern für Wissenschaft und Miliz ausgestattet wird. Beide sind zugleich die Leiter ihres Gebietes und gemeinsam soll für alle Siedler entschieden werden. Ebenfalls sind sie verpflichtet für die Integration zu sorgen, sich um das Wohlergehen zu kümmern, ein Zuhause zu schaffen und Straftäter zu verurteilen. Dafür werden auch wöchentliche Pflichtmeetings gehalten. Sie sorgten auch für den Erstkontakt und sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass es überhaupt eine Besiedelung gibt. Der Anführer versucht so gut wie möglich die vollständige Verantwortung zu tragen und gemeinsam ist die Regierung eher geneigt zu früh hart durchzugreifen, als zu spät. Für sie ist es eine äußerst komplizierte Aufgabe, die alles andere als einfach zu lösen ist. Nicht alle Entscheidungen werden gutgeheißen und öfter stehen sie in der Kritik. Sie halten sich jedoch auf der Spitze und erinnern die Menschen auch gerne, dass zunächst keine Demokratie angedacht war.

Gesetze
Regeln sind wichtig, besonders auf einem neuen Planeten, auf welchem man noch den Gast-Status genießt. Man benimmt sich in der Heimat eines Fremden. So wird sehr auf dem Umgang geachtet. Man ist verpflichtet sich zu integrieren und Interesse an den anderen Spezies zu zeigen. In der Regel wird dies automatisch beachtet. Darüber hinaus zählen die einfachen Regeln: Kein Diebstahl, keine Drogen, jeder geht seiner ihm zugeschriebenen Aufgabe nach, der übergestellten Person wird Folge geleistet, Respekt, kein Schmuggel, kein Waffengebrauch innerhalb bewohnter Gebiete (gilt nicht für die Miliz) und kein Mord. Zusätzlich sollte man in der Nähe der T'rehar und ihren Gebäuden deren Gebräuche und eigene Regeln beachten um ein friedliches Zusammenleben zu garantieren.

Bestrafungen
Die Miliz greift hart durch, sollte es zu jeglichen Fehlverhalten kommen und scheut sich nicht ihre Schlagwaffen zu benutzen. (Schießen gilt als letzter Ausweg, zur Abschreckung wird auch das genutzt, solange es ein Streifschuss bzw. eine Fleischwunde ist) Jeder erwischte Straftäter kommt - ganz egal was ihm zur Last gelegt wird - ins Gefängnis und wartet dort auf seine Anhörung. Erst dort wird entschieden, was unternommen wird. Je nach Fall wird individuell entschieden und es kann von Arbeitsstunden, über weitere Zeit hinter Gittern und sogar Isolation führen. Arbeitsstunden werden auf den Farmen unter Aufsicht vollzogen, wobei es mehr Sklaverei ähnelt. So haben jedoch verurteilte Kriminelle die Möglichkeit noch immer nützlich zu sein. Besonders da die Besiedelung noch nicht abgeschlossen ist und viele Gebäude und Anpflanzungen noch am Anfang stehen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit sich zu beweisen. Gaia ist größtenteils unerforschtes Gebiet und auch die T'rehar waren noch nicht überall. So werden Expeditionen als Option genannt, sich freizukaufen, sollten Arbeitsstunden nicht als Bestrafung genügen. Gefangene werden mit Ausrüstung und Kommunikationsmittel in mindestens Dreiertrupps losgeschickt und ihrem Schicksal überlassen. Kommen sie lebend mit neuen Erkenntnissen zurück, werden sie wieder in die Gesellschaft aufgenommen. Jede Art von kriegerisch gewerteter Handlung wird mit Aussetzen in die Wildnis ohne Wiederkehr bestraft. Sollte sich auch nur einer der ins Exil gesetzten Personen wieder zeigen, dürfen sie erschossen werden.

soziale Klassen
Ein Teil der menschlichen Gattung wird es wohl immer zu sein, andere Menschen einzuordnen. Unzufriedenheit machte sich breit, Menschen die sich nicht an die Regeln hielten, oder einfach nicht nach den Vorstellungen der Regierung agierten wurden räumlich getrennt. Dennoch sollten sie ihre Arbeit für die Gemeinschaft leisten. Das irdische Zweiklassensystem machte sich innerhalb von Monaten bemerkbar. Auch die Miliz ging härter mit ihnen um, bis die Menschen sich auch in den Slums zusammenschlossen und für einander einstanden. Neben dem Ansehen und der Haltung konnte man die unterschiedlichen Schichten ebenfalls zum Teil in der Kleidung erkennen.

Schmuggel
Gaia bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und Ressourcen. Der Handel wird in der Hafenstadt großgeschrieben und nur durch diesen lebt sie. In den Slums wurde ein ganz anderer Handel für sich entdeckt: Neue Welten und Kulturen bedeutet auch neue Gegenstände und Substanzen, die allgemein als verboten zählen. Dennoch ist ein Markt dafür da und eben jener wird unter der Hand und dem Radar der Miliz und Regierung gefüllt. Unter ihnen befinden sich nicht nur Menschen und in gewisser Weise haben sie diesen Markt auch nicht erfunden. Sie stiegen mit ein und brachten es nur auf ein neues Level, strukturierten ihn neu und nahmen die Verwaltung dessen an. Eine ganze Organisation bildet sich im Untergrund, die selbst noch keinen festen Namen besitzt. Es kursieren Gerüchte und man weiß auch nach und nach, dass es sie gibt. Es ist bisher nicht möglich gewesen sie zu ergreifen, auch wenn die Miliz es bereits versucht. Gehandelt wird mit allem, was eine Nachfrage hat. Darunter auch Drogen und Waffen bzw. Waffenverbesserungen. Einige haben sich des wachsenden Verbundes angeschlossen, weil sie unzufrieden sind und sich neue Anführer wünschen.

Farmen
Die Farmen sind ein sehr wichtiger Bestandteil, kümmern sich um das Anpflanzen der menschlichen Pflanzen und liegen kurz vor dem Berg der großen Hafenstadt. Meistens sind es Zusammenschlüsse aus zwei bis vier Farmen. Die wenigen vereinzelten Farmen die es gibt, sollen jedoch im Laufe der Zeit aufgestockt werden. Je "Farm-Dorf" obliegt die Verwaltung in den Ältesten und bzw. oder den Kompetentesten. Sie bestimmen über die Abläufe, Aufgabenverteilung und bei kleinen Dingen sogar über die eigene Bestrafung von kleinen Verbrechen, bzw. eher in diesem Fall dann Verfehlungen. Zum Schutz und Unterstützung ist jeder Farm mindestens zwei Milizmitgliedern unterstellt.

Technik
Die Menschheit auf der Erde hatte aufgrund der Forschungen in Area 51 enorme Erfolge verzeichnen können, die die Technologie um Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte nach vorne brachte. Die Erforschung des Universums war schon immer ein großer Bestandteil, weshalb die Raumfahrt einige Schritte in die Zukunft geworfen wurde. Es gab Raumstationen auf dem Mond und dem Mars, neue Ressourcen brachten wiederum neue Möglichkeiten und als 2025 eine neue Erde entdeckt wurde, wurden die neuen Erkenntnisse darauf verwendet, ein weiteres Geheimprojekt zu begründen. Sciencefiction wurde zur Realität. Die Aliens brachten die Pläne durcheinander. Statt Raumschiffe für kleinere Besatzungen zu schaffen, wurde an Kolonien auf weit entfernten Planeten gedacht. Ein Megaprojekt, welches nur durch die neuen Technologien umgesetzt werden konnte. Die Solution ist damit das neuste an Technik, was Terra neben Atlantis zu bieten hatte. Die Fähigkeit Menschen für lange Reisen einzufrieren wurde hierfür perfektioniert, so dass lediglich kleinere Nebenwirkungen (siehe Krankheiten) auftreten. Synthetische Lebensmittel wurden an Board gelagert, wie auch eine Maschine zur Herstellung solcher in einer sehr modernen Küche zur Verfügung gestellt. In einer kleineren Version wurde sie für Gaia nachgebaut, um den Menschen als Übergang Nahrung bieten zu können, bis die Siedlung völlig autark arbeiten kann. Wasser- und Luftreiniger sorgen für gute Bedingungen und können ganze Gebäudekomplexe versorgen. Über rahmenlose Brillen sind mittels Nanotechniken leistungsstarke Computerchips eingebaut, die je nach Aufgabe den Siedler unterstützen. Verbunden mit der AI Ezekiel können verbal Anfragen gestellt werden. Ebenso ist die AI mit dem zweiteiligen Kommunikator am Handgelenk (Spracheingabe) und im Ohr (Audioausgabe) verbunden und kann so für normale Telefonate, wie auch holografische Gespräche genutzt werden. Für die Sauberkeit sorgen simpel programmierte Bots, damit sich die Menschen allumfassend ihrer Aufgabe widmen können.

Krankheiten
Neue Welt, neue Gefahren und auch neue Krankheiten. Das war jedoch allen Siedlern bewusst. Die grundlegenden Symptome bleiben gleich. So ist es noch immer möglich sich eine Lebensmittelvergiftung zu holen, oder Migräne zu bekommen. Neue Pflanzen bieten damit zugleich neue Heilungsoptionen und neue Möglichkeiten zu erkranken.

Kyrokrankheit
Eine die jeder Mensch erleidet, ist die Kyrokrankheit. Nach dem Aufwachen ist man stark desorientiert, fühlt sich müde und vor allem schwach. Besonders gerne wird Koffein zu sich genommen, um schnell wieder auf die Beine zu kommen. Dennoch braucht man ein ein paar Tage, bis man wieder zu Kräften kommt. Wie lange genau hängt jedoch von jedem Menschen selbst ab.

Mojo-Krankheit
Die Mojo Krankheit kommt eher schleichend und zeigt keine großen Probleme. Es kommen Kreislaufstörungen auf und man kann sich nicht konzentrieren. Es ist unmöglich schwere Dinge für Körper und Geist zu bewerkstelligen und fühlt sich unwohl. Die Gefühle und Stimmungen geraten durcheinander und tatsächlich verändern sich auch die Geschmäcker. Was man zuvor absolut nicht mochte, wandelt sich zum Lieblingsessen. Die Krankheit ist störend, verwirrend und ist die Folge einer Nuss. Beim ersten Verzehr ist der menschliche Körper nicht darauf eingestellt. Die darin enthaltenen Enzyme werfen zunächst den kompletten Haushalt um. In der Regel dauert es eine Woche, bis sich alles wieder von alleine normalisiert. Eine Medizin gibt es hierfür nicht, bis auf Bettruhe.

Nuda Veritas
Nuda Veritas ist aus dem lateinischen bedeutet "Nackte Wahrheit" und beschreibt ziemlich gut, was passiert: Der Erkrankte, oder in dem Fall eher Vergiftete, ist gezwungen die Wahrheit zu sagen, selbst wenn er es nicht will. Ausgelöst wird es durch den Biss eines kleinen, sonst aber ungefährlichen Insektes und ist ansteckend. Übertragbar nur durch Küssen, oder Sex. Als Heilung gibt es eine gelbe Pflanze. Wird sie als Tee eingenommen, lässt die Wirkung des Insektes innerhalb von Stunden nach. Wenn man das Gift des Insektes injiziert bekommt, kann es auch als Wahrheitsserum genutzt werden.

Deviation
Eine sehr komplizierte Krankheit, ist die sogenannte Deviation. Es ist nicht ganz sicher, von welchen Viren sie ausgelöst wird, jedoch tritt sie nicht häufig auf, kann jede Rasse (außer Tiere) betreffen und dringt bis in die DNA ein. Manche Stränge werden verändert und mutieren. Die Erkrankten werden Deviants genannt und fühlen sich schwer krank. Ihre Haut wird fahl, sie leiden an starkem Vitaminmangel und können kaum das Bett verlassen. Der Verlauf bis zum Tiefpunkt ist geprägt von Schmerzen und Leid. Eine Heilung ist weder bei den T'rehar, noch bei einen der anderen Aliens bekannt und erst recht nicht bei den Menschen. Knapp 60% der Erkrankten sterben sogar in diesem Zeitraum. Fieber treibt sie in Halluzinationen und es gilt nur die Symptome zu lindern. Es gibt zu wenig konstante Erfahrungsberichte um tatsächlich zu bestimmen, wie lange diese Phase geht. Schätzungsweise zeigt die Phase jedoch die Veränderung an, die der Betroffene durchmacht. Sobald die Symptome nachlassen und es dem Deviant besser geht, folgt die sogenannte Erkenntnissphase. Man bemerkt die Veränderungen, dass irgendetwas nicht stimmt. Es haben sich Fähigkeiten entwickelt, die sehr unterschiedlich ausfallen und kaum wiederholend auftreten. In irgendeiner Weise unterscheiden sie sich alle. Diese Fähigkeiten sind jedoch keine Geschenke! Es ist eine Mutation, eine Abnormität und Krankheit, die auch als solche angesehen wird. Überlebende Betroffene werden gerne schief angesehen, wenn nicht sogar gemieden, als ob Deviation ansteckend wäre - was es in keinster Weise ist. Manche behaupten sogar, dass sie keiner Rasse mehr angehören. Langzeitfolgen konnten bisher nicht wirklich beobachtet werden. Je nach Fähigkeit fühlen sich manche Deviants, als würden sie von ihr verschlungen werden. Sie kann sie aufzehren, verrückt machen bis hin sogar in den Selbstmord drängen. Das sind jedoch seltene Fälle. Die meisten weisen kleinere Einschränkungen auf. Die allgemeine Lebenserwartung ist unbekannt. Es fehlen einfach so viele Messwerte, die T'rehar hatten selbst mit ihrem hochentwickelten medizinischen Stand keine klaren Ergebnisse.

Die T'rehar
In dieser Welt sind die Menschen die Außerirdischen. Lebensformen die aus einer fremden Galaxie in diese eingedrungen waren und nicht einheimisch sind. Ein Umstand, der für jeden Mensch zunächst gewöhnungsbedürftig war und es wohl noch immer ist. Die Eingliederung ist noch lange nicht abgeschlossen und viele Menschen sind noch immer im All und werden nach und nach aus der Kyrophase aufgeweckt. Ein heikler Vorgang, der Zeit in Anspruch nimmt. Gaia war ein Geschenk. Ein Friedensangebot und das Ergebnis langer Verhandlungen. Die, die hier leben, nennt man T'rehar. Sie sind mehr oder weniger humanoide Wesen, die sich in ihrem Aussehen und ihrer Technologie jedoch entschieden von den Menschen abgrenzen. Sie leben im Einklang mit der Natur und sind dennoch sehr fortschrittlich. Alle Planeten im System sind von ihnen bewohnbar, weshalb sie auf Gaia Platz schaffen konnten. Im Gegensatz zu den Menschen hatten sie zuvor bereits Kontakt mit außerirdischen Lebensformen, sodass hier auch noch mehr Rassen zu finden sind. Sie leben größtenteils in Frieden miteinander und haben es geschafft Handel mit einander zu betreiben und eine Gesellschaft aufzubauen.

Aussehen
Die T'rehar bewegen sich auf zwei Beinen fort und haben in ihrer Evolution ein Exoskelett entwickelt. Dieses Skelett verleiht ihnen ein echsenhaftes Aussehen, die Knochen außerhalb des Körpers sorgen jedoch für einen zusätzlichen Schutz. Ebenso wie die dazwischenliegende, dickere Haut, die verschieden gefärbt sein kann. Eben jene Farbe spiegelt sich in ihren Augen. Im Gegenzug zu den Menschen ist die Lederhaut schwarz, die Iris kleiner und farbig, während die Pupille wieder schwarz ist. Durchschnittlich beträgt ihre Körpergröße zwischen 1.80 und 2 Metern. Selten ist ein T'rehar kleiner und wenn, dann maximal um die 10 Zentimeter. Was sie jedoch alle sind, ist schlank und sportlich. Sie besitzen einen perfekten Stoffwechsel, der sie nicht zunehmen lässt und gleichzeitig benötigen sie auch nicht viel Nahrung.

Zivilisation
Sie sind ein sehr zivilisiertes und intelligentes Volk, welches ihre eigenen Regeln besitzt. Die T'rehar sind sehr diszipliniert. Ihre Gesellschaft ist bestenfalls mit dem Militär der Erde vergleichbar. So etwas wie Arbeitslosigkeit gibt es bei dieser Spezies nicht, auch wenn es auch hier sogenannte schwarze Schafe gibt. Solche T'rehar werden dann jedoch ausgestoßen und als unwillkommen angesehen. Sie leben in unterschiedlichen Siedlungen im ganzen Sonnensystem verstreut. Auf ihrem Heimatplaneten gibt es lediglich noch Forschungszentren. Eine tatsächliche Hauptstadt unterhalten sie nicht, stattdessen wird jeder Ort autark für sich verwaltet. Schwerwiegende Entscheidungen werden in einem großen Rat der ältesten, weisesten und erfolgreichsten unter ihnen gefällt.

Technik
Die Raumfahrt entdeckten sie bereits Jahrhunderte, bevor die Menschheit auch nur davon begonnen hatte zu träumen und damit ist auch die gesamte Technik weiter. Ihre Schiffe sind nur bei schwierigen Manövern auf Piloten angewiesen und fliegen sonst komplett alleine an ihre Ziele. Anstatt Automobile sind auch hier kleinere Raumschiffe im Einsatz, die auf maximal 6 Personen ausgelegt sind und werden Shuttles übersetzt genannt. Das Wort für Shuttle in der Sprache der T'rehar ist für einen Menschen nicht aussprechbar. Es ist ihnen auch bereits gelungen, kleinere Teleportationsgeräte zu entwickeln. Lebende Organismen können damit leider nicht reisen. Tote Gegenstände jedoch schon, solange die Entfernung rund 50 km beträgt.

Charakteristik
In der Regel treten sie einem offen, jedoch zugleich konsequent und diszipliniert aus. Schüchternheit liegt ihnen fremd und ein T'rehar weiß, was seine Ziele sind, weiß auch sie zu erreichen und wenn nicht, dann wie er an dieses Wissen gelangt. Sie sind eine Spezies, die Wissenschaft und Militär miteinander verbunden hat. Forschung ist ein wichtiger Zweig, was zugleich die gesunde Neugierde und Gewissenhaftigkeit mit bringt. Durch ihre biologische Beschaffenheit macht ihnen weder Hitze, noch Kälte etwas aus. Sie bevorzugen jedoch trockene Gebiete. Gezwungen ihren Heimatplaneten vor 3 Jahrhunderten begannen sie auch die umliegenden Planeten zu besiedeln und auf andere intelligente Lebensformen in den umliegenden Galaxien zu stoßen, weshalb sie zugleich zwar vorsichtig, aber ebenso routinierter waren als die Menschen. Sie pflegen mit anderen einen friedvollen Umgang, lassen sich doch bei weitem nicht alles gefallen. Auch auf persönlicher Ebene sind sie eher hitzig, besitzen dafür in ihrem ganzen Leben maximal 5 verschiedene Partner.

Jahreszeiten
Auf Gaia herrscht ein anderes Klima als auf Terra, der alten Mutter Erde. Durchgängig herrschen Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad und hin und wieder regnet es. Dennoch sind die Pflanzen gesund und die Erde fruchtbar. Hin und wieder spürt man eine angenehme Brise. Das es keine gewohnten Jahreswechsel im Rhythmus von drei Monaten auf Gaia gibt, haben die menschlichen Siedler recht schnell herausfinden können. Für die Farmarbeit und den Anbau der irdischen Pflanzen war das essentiell.

Einige von ihnen haben sich einen neuen Kalender angelegt und den Tag der eigenen Ankunft mit Tag 0 gekennzeichnet. Er wird ihr jährlicher Feiertag sein. Für die warme Zeit haben die T'Rehar das Wort Ra'Ija, was so viel wie Sonnenjahre bedeutet. Diese Zeit hält im Schnitt bis zu 10 Jahre an. Das Ende jedoch ist seit Jahrhunderten nicht mehr genau bestimmbar.

Der Abschnitt im Anschluss kommt nicht schleichend und kündigt sich mit Gewitter und verhangenem Himmel an. Die Temperaturen sinken auf 15 Grad und es wird nicht mehr wirklich hell. Gaia versinkt unter den dicken Wocken in diffusem Licht, welches der Tag/Nacht Dämmerung gleicht. Das Wetter ist beinahe durchgängig stürmisch. Ganze Büsche werden ausgerissen und teilweise werden sogar Bäume entwurzelt, kein Blatt und keine Frucht hält mehr an den Zweigen. Der Planet braucht für diesen Prozess, den die T'rehar Pat'Aamon für kriegerische Sturm nennen, ungefähr einen ganzen Monat. Es ist zugleich die Ernte des Holzes und der brennbaren Materialien. Denn sie werden lebensnotwendig.

Danach wird es ruhig. Gaia verstummt und die Temperaturen kriechen über Tage hinweg unter den Gefrierpunkt. Die Wolken klaren auf, doch verschwinden sie nicht. Stattdessen beginnt es zu schneien. Doch der Winter auf dem zuvor so prächtig grünen Planeten ist nicht angenehm. Der Schnee ist eisig und schmilzt nicht auf der warmen menschlichen Haut. Innerhalb von Wochen wird Gaia weiß und trägt bis zu drei bis vier Meter Schneemasse. Die Temperaturen sinken auf bis zu -20 Grad. Fa'Naar (bedeutet soviel wie eisiger Tod) ist tiefster Winter der ungefähr ein ganzes Jahr Gaia beherrscht. Das zuvor gesammelte Holz ist nun größtenteils die einzige Wärmequelle in der riesigen Schneelandschaft. Die Wälder sind lichter und nicht mehr so uneinsichtig wie zuvor. Die T'Rehar nennen die kalte Zeit jedoch zugleich auch die Zeit der Heilung. Denn Gaia regeneriert unter den eisigen Schneemassen und benötigt die Kälte.

Der Schnee taut ebenfalls innerhalb eines Monats ab und das freiwerdende Grün erstrahlt gesunder als zuvor. Ausgerissene Bäume wachsen rasant nach. Gaias Widerauferstehung ist beeindruckend und man kann buchstäblich ihr dabei zuschauen. Das Ende der kalten Zeit wird hiermit auch eingeläutet und mit dessen Abschluss beginnt der Kreislauf von Neuem.

FAQ
Werden die Hintergrundinformationen gg. ergänzt, oder bleiben sie so?
Die Informationen sind ergänzbar, sollten im Inplay beispielsweise neue Dinge erkundschaftet werden. Ebenfalls wenn neue Krankheiten dazu kommen. Bis auf Die neue Erde ist damit jeder Hintergrundtext erweiterbar. Sollte es etwas Neues geben, dann wird dies jedoch auch in der Headertabelle unter dem Tab Gaia notiert. Achtet daher immer mal wieder darauf, um nichts zu verpassen!

Welche Fähigkeiten können Deviants haben?
Die Krankheit bringt sehr vielfältige Fähigkeiten mit sich, weshalb es keine Liste davon geben wird. Es ist Telekinese möglich, Gedankenkontrolle, elementare Beeinflussung und und und. Es ist jedoch nur möglich eine Fähigkeit zu besitzen! Beispielsweise ist es dadurch also machbar das Wachstum von Pflanzen zu beeinflussen, jedoch nicht gleichzeitig die Erde zu manipulieren usw. Natürlich wird bei der Steckbriefkontrolle darauf geachtet, dass dabei nicht übertrieben wird. Jemanden auf einen Blick zu töten ist zB. nicht machbar. Schmerzen zuzufügen jedoch schon. (Dass hierbei bitte mit dem Postingpartner kommuniziert werden muss, sollte eigentlich nicht erwähnt werden müssen.) Zu beachten ist jedoch, dass die Fähigkeit eine Art Symptom einer Krankheit ist, es als solche zu behandeln ist und dass es nicht möglich ist sie bereits zu kontrollieren. Dafür sind die Menschen noch viel zu kurz auf Gaia. Spielt man einen Alien, kann gerne eine Teilkontrolle ausgespielt werden. Was auch machbar ist, ist das zwei oder drei Personen sich dieselbe Fähigkeit teilen, sie muss sich aber unterscheiden! Ein kurzes Beispiel anhand der Pyrokinese: Ein Deviant ist in der Lage Flammen aus dem Nichts zu erschaffen, ein anderer kann durch Feuer gehen, ohne verletzt zu werden. Es gibt sehr viele unterschiedliche Varianten. Lasst eurer Fantasie freien Lauf. Wer sich unsicher ist, kann sich jederzeit an Ally wenden.

Ist es möglich auch andere Alienrassen in Gaia zu bespielen?
In Absprache ist das theoretisch schon möglich. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass hierzu von uns kein Text gestellt wird. Möchtest du also eine andere/eigene Rasse einbringen, dann stelle sie und entweder offen unter Charakterideen vor, oder schicke sie an Ally privat. Im Team wird dann gemeinsam entschieden, ob es in Ordnung geht oder nicht. den Hintergrundtext müsste man selbst jedoch schreiben und sich auch eigenständig Gedanken um die Avatare machen. Da keine Gezeichneten, sondern nur CGI-Bilder möglich sind, sollte darauf geachtet werden. Außerdem bleibt die Rasse, sollte sie auch von anderen bespielt werden und in irgendeiner Art wichtig geworden sein, im Forum erhalten. Es wäre für andere Spieler sonst unfair zu verlangen, dass sie ihre Charaktere ebenfalls löschen, weil der User, der die Spezies eingebracht hat, gelöscht wurde.

Wie kann man sich die T'rehar am besten vorstellen?
Sollten die Beschreibungen nicht reichen, dann kann man gerne nach Turianern googlen. Da wir als gesamtes Team Fan dieser Spezies sind und wir finden, dass sie wunderbar zu uns passen, haben wir sie quasi mit einigen Änderungen und Anpassungen übernommen. Schließlich sind wir kein Mass Effect Forum und wollen auch keines sein.

Wie alt können die T'rehar werden?
Die in Gaia und dem Sonnensystem beheimatete Spezies hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 300 Jahren. Es ist also auch möglich einen paar Hundert Jahre alten T'rehar zu bespielen. Anders als bei Menschen sind sie jedoch zwischen 15 und 20 Jahren bereits erwachsen und sind voll im Berufsleben. Im Gegenzug zu den Menschen wird hier die Kompetenz nicht am Alter fest gemacht, sondern an den Leistungen und der persönlichen Disziplin.

Seit wann sind die Menschen auf Gaia?
Angekommen sind die menschlichen Siedler am 26. März 2044. Dank der Schiffs-Ai Ezekiel ließ sich alles genau datieren. Als erstes, noch in der selben Woche, wurden die ersten Techniker, Mechaniker und Handwerker aufgetaut. Ebenso einige der wichtigen Personen für den Erstkontakt mit fremden Spezies. Nach und nach wurden nach Bedarf weitere Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen aufgetaut. Darunter priorisiert Wissenschaftler, Ärzte und Miliz.

Welches Datum wird aktuell verzeichnet?
Nach menschlicher Zeitrechnung befinden wir uns im Ingame im Mai 2045. Die Menschen sind demnach exakt 14 Monate auf Gaia. [Punkt wird aktuell gehalten.]

Planet X
Als Planet X wird ein Planet im Dorraoah-Cluster bezeichnet, der von seinen ursprünglichen Bewohnern schon vor vielen Jahrtausenden verlassen wurde. Auf ihm finden sich in bestimmten Regionen alte Ruinen und Überbleibsel einer fremden und fortschrittlichen Kultur. Der Grund ihres Verschwindens ist unklar, bislang hat man dem Planeten wegen seiner zu sauren Atmosphäre und katastrophalen Wetterverhältnissen keine große Beachtung geschenkt.
Erst als die Heimaterde der Menschen angegriffen und sie geerntet wurden, haben sich die Angreifer die Mühe gemacht mithilfe von Terraforming den Planeten insoweit bewohnbar zu machen, dass sie Menschen zu Forschungszwecken dort halten können. Erst seit fünf Jahren scheint der Boden wieder einigermaßen fruchtbar zu sein, denn ansonsten gleicht Planet X dem Mars mit weißem Sand. Unendlich weite sandige Dünen, zerfallene Gebäude, doch wenn man sich die andere Seite des Planeten ansieht, findet man ein breites Spektrum unterschiedlicher Regionen. Es gibt Wasser, Grasland, als hätten die Angreifer bestimmte Gebiete abgesteckt. Sie haben auch das Wetter stabilisiert, allerdings haben sie keinen Einfluss auf die Sonne und Monde haben können. Auf Planet X dauert eine Nacht 7 Tage, wohingegen ein Menschentag 14 Tage dauert.

Die Graslandschaften sind anders als auf der Erde. So ist das Gras nicht grün, sondern besitzt eine dunkelgraue, schmutzige Farbe. Auch fühlt es sich ungewöhnlich seidig an, im Gegensatz zum Gestein auf dem Planeten. Dieses ist so hart wie Diamant, wohingegen solche, die Edelsteinen ähnlich sehen, unnatürlich weich sind und in Dunkelheit zu leuchten scheinen.

Trotz stabilisiertem Wetter herrschen zuweilen immer noch unangenehme Zeiten. In den siebentägigen Nächten wird es frostig kalt, die Temperaturen fallen bis in die Minusgrade. Es regnet häufig und überaus stark.
Doch auch an den Sonnen- und hellen Tagen neigt das Wetter zu kuriosen Umschwüngen. Gelegentlich kann man auch vom All aus gewaltige Stürme beobachten, Tornados apokalyptischen Ausmaßes.

Forschungsstation & Forschungen
Es gibt eine gewaltige Anlage inmitten einer großflächigen Graslandschaft, die als Hauptsitz genutzt worden ist und heute verlassen dort von kleinen roboterartigen Wesen ohne Bedürfnisse instand gehalten wird. Ursprünglich war das Hauptsitz aller Forschungen und Experimente, zu denen die Menschen von der Erde geholt und hierher gebracht wurden. Die Prycurrsor, wie sie in manchen digitalen Aufzeichnungen genannt werden, sind eine dominante Spezies innerhalb der Galaxie und verbreiten sich rasend schnell. Das Interesse an anderen Spezies ist allerdings nur wissenschaftlicher oder kriegerischer Art. Die Menschen wurden wegen ihrer genetischen Vielfalt und Flexibilität "geerntet" und hierher gebracht, damit sie einer großen Anzahl von Experimenten und Tests unterzogen werden können.
Was die Untersuchungen und letztendlich auch die Forschungen hervorbrachten, ist im Hauptsitz gespeichert, jedoch nicht zugänglich. Diese befindet sich seit dem Verschwinden der Prycurrsor unter Quarantäne und in einem Ausnahmezustand. Die Testsubjekte, also Menschen, wurden in einem seperaten Gebäude in einer Art Kryoschlaf erhalten und mit Nährstoffen versorgt. Die Alterung wurde am Tag ihrer Entführung gestoppt.
Grundsätzlich waren alle Experimente genetischer Natur, womit manche Testsubjekte übernatürliche und unmenschliche Fähigkeiten entwickeln konnten. Gelegentlich wurden den Menschen auch ein Chip ins Hirn eingesetzt um ihnen ihre Selbstkontrolle zu rauben. Die Protokolle dafür sind durch den Ausnahmezustand im Hauptsitz aufgehoben und auch das Serum für den Kryoschlaf sowie die Nährstoffe werden weniger, sodass immer mehr Menschen wieder zu Bewusstsein kommen.

Es gibt diverse kleine Forschungsstationen überall auf dem Planeten und alle von ihnen haben eine Spezialisierung. Manche beschäftigen sich mit der Genetik des Menschen, andere mit der Psychologie. Was für Erfolge erzielt worden sind, ist ungewiss, weil niemand Zugriff auf die Daten hat. Damit sind jene, die unfreiwillig Experimenten ausgesetzt gewesen sind, in der Position die Veränderungen eigens herauszufinden.

Eine besondere Aufmerksamkeit erhielten schwangere Frauen. Dabei war es unerheblich in welcher Schwangerschaftswoche sie waren, solange sie noch nicht unmittelbar vor den ersten Wehen standen. Der Fötus wurde den Frauen aus dem Leib entnommen und mithilfe fortschrittlichster Technologie am Leben erhalten. Je nach Wachstumsstadium hat man sie spezifischen Experimenten unterzogen, sogar ihre DNA verändert. Diese befinden sich heute in speziellen Tanks in einem geschlechtsreifen, aber individuellen Alter.

(An dieser Stelle ist die Kreativität und der Einfallsreichtum des jeweiligen Spielers gefragt. Verwechselt "angebaute" Fähigkeiten nicht mit Magie! Die erlangten Fähigkeiten können nicht willentlich genutzt werden, weil sie nicht trainiert wurden, drum werden sie in der ersten Zeit eher eine Last als ein Segen sein!)

sogenannte Homebase
Eine gewaltige Anlage aus grünlich scheinendem Stein. Sie diente den Prycurrsor als Zufluchtsstätte und als kurzzeitige Heimat, solange die Forschungen an den Menschen nicht abgeschlossen waren. Die Homebase ist auf jeder Karte verzeichnet, von denen es reichlich gibt, allerdings sind alle anderen Gebäude entweder nicht beschriftet oder sie wurden für die hier erwachenden Menschen in unlesbaren Buchstaben beschrieben. Sie ist mit jeder Forschungsstation verbunden, derzeit ist jedoch verriegelt. Eine große Tafel verkündet, dass die Abriegelung erst aufgehoben werden kann, wenn die Bedrohung eingedämmt sei. Was genau diese Bedrohung ist, kann von außen ohne Hilfe der Aufzeichnungen nicht bestimmt werden.

Das Gebäude selbst gleicht einem Labyrinth aus Gängen und viele verlaufen dabei scheinbar im Nichts. Es ist verwinkelt und die Räume sind mehr als 5 Meter hoch.

Kryoschlaf & Folgen
Der Kryoschlaf unterscheidet sich ein wenig von dem, den die Menschheit gekannt zu haben glaubte. Statt einfach nur zu schlafen und traumlos im ewigen Nichts zu schweben, leben die Menschen in diesem Schlaf ihre größten Träume aus. Ein erfolgreiches Leben, ein guter Beruf, etwas, das sie auf der Erde nicht erreicht haben oder je erreichen könnten. Sie werden kaum Stress ausgesetzt und die Menschen wissen nicht, dass es sich dabei lediglich um ein Trugbild handelt. Für sie fühlt sich alles echt an, riecht echt und sie haben keinen Zweifel, dass das ihr derzeitiges Leben ist.
Nur mit genügend Serum kann dieser Zustand erhalten werden. Für gewöhnlich reduziert man dieses bis die Menschen selbst aufwachen, so steht es in den Aufzeichnungen. In diesem Fall wird die Zufuhr plötzlich abgeschnitten und die Realität fällt über sie her.

Das brachiale Erwachen wird von folgenden Nebenwirkungen begleitet:
Schmerzen in der Brust
starken Kopfschmerzen
verschwommene Sicht
Übelkeit
und dem Empfinden kein Gefühl in den Beinen zu haben

Diese Nebenwirkungen halten jedoch nur wenige Stunden an, wohingegen die Verwirrung, weil sie rabiat ins Hier und Jetzt gestoßen werden, was für sie anstrengend ist und surreal erscheint, bleibt.
Eine weitere Nebenwirkung des Serums ist Gedächtnisverlust. Die Menschen können sich nicht an die Zeit außerhalb des Kryoschlafs und ihrem Leben auf der Erde erinnern, das heißt, sie wissen nicht, dass sie entführt worden sind und nicht mehr auf ihrem Heimatplaneten sind. Demnach ist es eine Frage des Charakters, ob sie versuchen diesem toten Planeten zu entfliehen oder resignieren.

Androiden
Von den Prycurrsor erschaffen und lediglich für niedere Arbeiten gedacht, gibt es Androiden und Roboter überall verteilt. Manche von ihnen sind für die Instandhaltung der Gebäude zuständig, andere überwachten spezielle Projekte und wiederum andere halfen den Maschinen hinsichtlich Nahrung. Alle von ihnen unterstehen einem Protokoll, welches durch die Abriegelung der Homebase außer Kraft gesetzt worden ist. Das heißt es steht ihnen frei zu tun und zu lassen was sie für richtig erachten, obwohl das Konzept von richtig und falsch ihnen fremd erscheint.

FAQ
Kann man damit rechnen, dass die Informationen ergänzt werden?
Es ist möglich sich Ingame neue Informationen zu erspielen. Beispielsweise weil man Nahrung gefunden hat die besonders ist (da wird freie Hand gelassen, es muss nur moons gemeldet werden) oder eine Wasserstelle. Auf diesem Planeten kann alles mögliche geschehen, insofern ist eurer Vorstellungskraft kaum Grenzen gesetzt. Achtet lediglich darauf keine neuen Aliens ins Spiel zu bringen.

Welche Fähigkeiten können die Menschen haben?
Alle die ihr euch vorstellen könnt. Die erlangten Fähigkeiten sind jedoch das Produkt simpler Spielerei an ihrer DNA und ähnlichem, sodass sie eher ein Fluch als ein Segen ist. Sie wird Probleme machen, unkontrolliert ausbrechen/sich aktivieren und bis zur vollständigen Kontrolle seitens des Menschen braucht Monate, wenn nicht Jahre. Bedenkt das, solltet ihr euch dazu entscheiden für euren Charakter eine Fähigkeit haben zu wollen.

Wie kann man sich die Glaskästen vorstellen?
Sie sind gefüllt mit einer schweren Flüssigkeit, dick und geschmacksneutral. Alle von ihnen haben eine Atemmaske, für den Rest wurde entweder ein Zugang gelegt oder sie nehmen es durch die Flüssigkeit und ihre Haut auf. Sie sind leicht aufzustemmen oder zu zerbrechen, deswegen stellen sie kein großes Hindernis dar, sobald der Mensch darin aufgewacht ist und versucht ihnen zu entfliehen.
Jeder Kasten hat eine Bezeichnung, die sich aus zwei Buchstaben und drei Zahlen zusammensetzt, aber keinen großen Wert zu haben scheint. Außerdem sind die Menschen nackt, deren Kleidung befindet sich jedoch unter ihrem Kasten in einer Schublade.

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